Alles dreht sich um mich her, die Welt versinkt im Flammenmeer.
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Copyright: alle texte im blog und auf dieser Seite sind mein geistiges eigentum (ich = ave end = JH ). Die Texte dürfen weder im ganzen noch auszugsweise ohne mein Einverständnis kopiert, zitiert oder weiterverbreitet werden. Wer dies trotzdem tut, zieht strafrechtliche konsequenzen auf sich.

 

so nun genug der (leider) nötigen gesetzestexte, hier einige selbstgeschriebene geschichten:

 schulschreibwettbewerb: text 1

 

Mein schönster Tag!


Ich sehe mich springen, ich fliege, ich bin frei.

Dann kommt der Aufprall, eine Sache von Sekunden.

Freiheit,

so süß der Geschmack, wie das Lächeln eines Frühlingsmorgens .

Ein jähes, kreischendes Geräusch lässt mich aufschrecken.

Der Wecker! Schulzeit!

Unbarmherzig zäh fließt der Tag dahin, der Wunsch nach Freiheit wird unerträglich.

Das Wetter ist grau, dicke, zähe Wolken ziehen über den Himmel, es wird wohl regnen, keine Sonne in Sicht.

Ich gehe nach Hause, mir ist schlecht, der Drang zu übermächtig, die Welt erschlägt mich.

Ich bin nichts wert, ich bin schlecht,

in der Schule wie im Leben.

Ich werde nicht verstanden, sie sagen ich soll aufhören, ich soll es lassen, sie verstehn nicht, dass nur der Schmerz mich heilt.

Dass die Klinge im Arm, die meinen Arm zerreißt, zerfleischt, dass ist, was mich lebendig macht, lebendig hält.

Ich bin so klein und hilflos und allen eine Last, meiner Familie, die mit dem geistig gestörten Kind leben muss, dass durch seine Eskapaden die neugierigen Blicke der Nachbarschaft auf sich zieht. Meine Freunde, die nur meine Maske, nicht aber meine echten Gefühle sehen.

Sieht keiner die Maske? Die Maske hinter der ich mich verstecke?

Seid ihr zu dumm dahinter zu sehn?

Seht ihr nicht das schwache, kleine Mädchen, dass sich nichts mehr wünscht als Verständnis, Akzeptanz und Liebe?

Ich nehme mir das Leben, aber ihr habt es mir schon genommen!

Mit euren Worten, eurer Kälte, eurer Dummheit.

Wenn ich weg bin heult ihr, wenn ich da bin macht ihr mir Vorwürfe.

Ihr werdet eure Fehler zu spät bemerken!

Was sind körperliche Schmerzen gegen Seelische?

Ihr wollt mir helfen? Psychiater? Drogen? Muntermacher?

Wieso sollte es helfen? Ich muss es wollen! Ich will es nicht!

Was ich tat habt ihr euch zuzuschreiben, ihr Eltern, Großeltern, Mitschüler und Lehrer.

Ihr habt versagt.

Die Schuld auf andere zu schieben ist einfach, ich weiß!

Ich trage die alleinige Schuld an meinem Tod,

IHR seid der Grund!


Der süße Geschmack von Freiheit ergreift mich, wie das Lächeln eines jungen Frühlingsmorgens.

Ich bin frei, ich fliege, ich springe...



copyright: alles meins: mein geistiges eigentum! Wer es kopieren oder weiterverbreiten möchte darf die nur mit meiner genehmigung tun. Wie bei allen meinen Geshcichten handelt es sich hierbei um eine reine Fiktion, sie basiert auf wahren geshcehnissen, ist aber von den charakteren, gedankngängen, meinungen, story, etc pure fition.


schulwettbewerb : text 2

 

 

Gelbes Licht fällt aus den nassen Asphalt, die Straßenlaterne flackert.

Ein unheilvolles Zeichen?

Eine Krähe ruft in der Nähe, ein kalter Schauer fährt mir über den Rücken.

Es ist alles genau so wie vor einem Jahr.

Damals, als aus dem dunkel diese schwarze Gestalt kam.

Die mich packte, mir den Mund mit der Hand verschloss und mich lautlos in das nahe Gebüsch zog,

mich auszog, und dann mit seinen vor Schweiß stinkenden Körper über mich kam.

Bei dem Gedanken an damals befällt mich erneut die Übelkeit die ich in dieser Nacht empfunden hatte.

Der Gedanke, die Erinnerung, die Schmerzen.

Was blieb war Angst.

Die Angst vor Männern, Die Angst vor dunklen Straßen und doch stehe ich hier.

Wie vor einem Jahr.

Willenlos lief ich durch die Stadt, auf der Suche nach etwas tief in meinem Inneren.

Und jetzt bin ich hier. Genau ein Jahr ist es her.

Was war das? Das Geräusch von Schritten? Ich will weglaufen! Es geht nicht.

Eine schwarze Gestalt tritt aus dem Schatten und in das Dämmerlicht der Laterne.

Ich kann nur seine Umrisse erkennen.

Er scheint zu grinsen.

Er kommt herbei, packt mich und zieht mich in das Gebüsch, wie vor einem Jahr...

 

text nummer eins:


lange schon habe ich sie beobachtet,
die perfekte frau in meinem leben.
sie ist nicht dick, nicht dünn, nicht zu groß und nicht allzu klein.
jeden tag geht sie mit ihrem sohn auf den spielplatz.
wenn sie mich sieht, dreht sie sich weg.
als ob ich schuld wäre. dass ich so aussehe.
die narben in meinem gesicht und die blicke der menschen auf der straße sind wie schwerter die meine seele durchbohren.
als kleines kind schlug mir meine mutter das glühendheiße bügeleisen ins gesicht, weil ich ein glas umgestossen hatte.
ich war schreiend davongerannt, "du monster, komm nie wieder" war das letzte was ich von ihr hörte.
seitdem hasse ich sie, alle ihrer art, alle diese wesen, die durch aussehen und make up sich selbst präsentieren um sich einen oberflächlichen mann zu angeln und dann von dessen geld zu leben.
doch vor mir fliehen sie, mich übersehen sie, wenn ich durch die stadt streife, mich meiden sie.
doch heute ist es soweit, mein tag ist gekommen.
es ist schon dunkel geworden, ein eisiger wind streift über die verlassene straße, marie, so heisst die frau meiner träume, hastet von ihrem arbeitsplatz, einer bar im südviertel der stadt in richtung ihres hauses.
hinter einer straßenecke warte ich auf sie.
man hört nur einen erstickten schrei.

als ich wieder erwachte, lag ich in einem kleinen gemauerten raum.
es war stockdunkel um mich herum. das letzte an das ich mich erinnern konnte, war, dass ich mich auf den heimweg gemacht hate, ich hatte wie jeden dienstag nachtschicht in einem club im süden der stadt.
doch was war dann passiert?
ich erinnere mich nicht mehr.

ich hatte sie in einem raum unter dem keller eingesperrt, ohne licht, ohne wasser, ohne aussicht auf leben.
ich ging in den keller, ich öffnete die tür zum verlies.
ich packte sie, sie wehrte sich nicht.
ich fesselte sie an armen und beinen um mein werk zu beginnen.
sie schrie und wimmerte.
doch hier hört sie niemand.

die tür zu meinem verlies ging auf, eine vermummte gestalt packte mich hart an. ich konnte mich dem eisernen griff nicht wiedersetzen er, ich bin mir sicher, dass ein mann war fesselte mich an armen und beinen ich schrie um hilfe, ich bettelte, ich flehte.
er nahm ein großes messer von der wand.

sie schrie und verstummte, als sie sah,dass ich das fleischermesser von der wand nahm. der schreck stand ihr in den wunderschönen augen.
ich nahm das messer und streichelte sanft ihre haut.
sie versuchte mir zu entfliehen, doch ich hielt sie fest.
der kalte stahl des messers schnitt in das warme fleisch der frau, sie sollte wissen, wie ich gelitten hatte, unter den blicken, unter den bösen worten, unter all den frauen.
blut ronn aus dem schnitt.
geradlinig mitten durch das gesicht.
sie schrie.
ich nahm das bügeleisen.
es rauchte und roch nach verkohltem fleisch, blasen entstanden in ihrem gesicht und vergingen in der hitze des eisens.

er nahm sein riesiges messer und hieb mit ihm auf mich ein, mitten in mein gesicht. ich shcrie vor schmerz und vor verzweiflung, ich flehte um erbarmen, aber umsonst, er wandte sich wieder an die werkbank hinter ihm und zum vorschein kam ein bügeleisen.
ich wurde ohnmächtig als er es mir mitten in mein gesicht drückte.

sie klappte zusammen, sie verhinderte mein werk!
ich packte sie und schüttelte sie, doch vergebens.
in höchster eile, nahm ich sie und packte sie in den kofferraum meines autos.
ich hetzte zum park und legte sie dort in einem kleinen tannenwäldchen zur ruhe.

ich erwachte, der schmerz in meinem gesicht war betäubend, wo bin ich hier nur? ich versuchte mich zu orientieren, ich lief wahllos umher, bis ich auf eine mauer stiess, der stadwald, schoss es mir durch den kopf, ich bin fast zuhause.
nach langer zeit fand ich den ausgang und torkelte in richtung meines zuhauses.
die sonne ging auf, es roch nach verkohltem fleisch, meine erinnerung war wie ausgelöscht.
endlich zuhause angekommen, steckte ich den schlüssel ins schloss und drehte in um.
in der wohnung sah alles normal aus, ich ging ins bad um mich frisch zu machen.
ich blickte in den spiegel.

guten morgen, sie sind hier im städtischen krankenhaus, sie wurden von einer nachbarin gefunden, wie geht es ihnen.

was ist passiert?

sie sind von ihrer nachbarin, heute morgen gefunden worden, sie rief sofort den rettungsdienst, nachdem sie ihre starken verletzungen gesehen hatte.

*befühlt sich das gesicht, ein stechender schmerz durchfährt sie, sie spürt nur den verband um den kopf* wie geht es meinem kind

sie waren allein zuhause!

aber ich habe einen sohn, er muss zuhause gewesen sein.

außer ihnen war niemand in der wohnung.


 




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